31. März 2009
JuLis Bayern fordern Entschuldigung von Herrmann - Innenminister vergleicht Killerspiel - Konsumenten mit Kinderschändern
München, 31.03.09. Die Jungen Liberalen Bayern kritisieren scharf die heutigen Äußerungen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU) zu Killerspielen. Darin vergleicht Herrmann die Auswirkungen von Killerspielen mit den Auswirkungen von Drogen und Kinderpornographie.
"Wenn unser Innenminister die Auswirkungen von Killerspielen mit den Auswirkungen von Kinderpornographie vergleicht, dann vergleicht er die Psyche von Millionen Spielern mit der von Kinderschändern", erklärt René WENDLAND, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Bayern. Dies sei eine unverschämte Beleidigung gegenüber vielen jungen Erwachsenen, die solche Computerspiele spielen.
Wendland weiter: "Man kann zu Killerspielen verschiedener Meinung sein. Wir Junge Liberale sehen darin nicht den Grund von Gewalt und Amokläufen, sondern klar in den psychischen Problemen mancher Jugendlicher. Die Auswirkungen von Killerspielen mit Kinderpornographie zu vergleichen, schießt jedoch unabhängig der eigenen Position weit über das Ziel hinaus".
Der Landesvorsitzende fordert deshalb eine sofortige öffentliche Rücknahme dieser Äußerung und Entschuldigung von Joachim Herrmann. Solche populistischen Thesen lassen die Jungen Liberalen Bayern dem Innenminister nicht durchgehen.